Lesemanie

Gedankennahrung für Büchernarren

Lieblingssätze

Besondere Sätze und die Bücher aus denen sie stammen:

  • „Alles, was war, habe ich gesehen, wenn ich dich ansah. Und wenn ich mit dir zusammen war, bin ich überall gewesen.“ (aus: Alessandro Baricco, Land aus Glas)

  • „A vital ingredient of success is not knowing that what you’re attempting can’t be done.“ (aus: Terry Pratchett, Equal Rites)

  • „Bildung ist nicht das konkrete Wissen, sie offenbart sich in einer bestimmten Haltung zum Wissen.“ (aus: Martin Mosebach, Als das Reisen noch geholfen hat)

  • „Bis heute weiß niemand genau, was mit Hiroshima begonnen hat. Man weiß aber, was an jenem Tag endete: die Sicherheit der menschlichen Gattung auf der Erde.“ (aus: Klaus Modick, Sunset)

  • „Books give delight to the very marrow of one’s bones.“ (aus: Stephen Greenblatt, The Swerve)

  • „Die Götter kommen und gehen, aber die Gebete bleiben bestehen.“ (aus: Tuna Kiremitçi,  Madame Rosella und die Liebe)

  • „Die hellen Tage behalte ich, die dunklen gebe ich dem Schicksal zurück“ (aus: Zsuzsa Bánk, Die hellen Tage)

  • „Die Zeit ist mir das Wertvollste.“ (aus: Dea Loher, Bugatti taucht auf)

  • „Du musst dich selbst an den Haaren herausziehen, kein anderer wird es für dich tun.“ (aus: Tomas Bannerhed, Die Raben)

    „… ein kostbares Buch in der Hand haben zu dürfen bedeutete für Mendel, was für einen anderen die Begegnung mit einer Frau.“ (aus: Stefan Zweig, Buchmendel)

    „Es war eine Ahnung, die da zwischen den vielen Druckbuchstaben herausraschelte, eine kleine Ahnung von den Möglichkeiten der Welt.“ (aus: Robert Seethaler, Der Trafikant).

  • „Erlöser, die sich nicht aufheben und entschwinden, werden zur Peinlichkeit.“ (aus: Thomas Willmann, Das finstere Tal)

  • „Genuss sollte nicht an Tageszeiten gebunden, sondern als Lebenseinstellung praktiziert werden.“ (aus: Monika Czernin, Das letzte Fest des alten Europa)

  • „Ich hatte die hinfällige Beschaffenheit dieses reinen Gesichts erkannt, und nun begriff ich, daß es keine Seele gibt, so tugendhaft sie auch sei, so angespannt sie auch nach Heiligkeit streben möge, die sich über die menschliche Unzulänglichkeit erheben könnte.“ (aus: Jacques de Lacretelle, Silbermann)

  • „Ihr Leben glich einem Wassertropfen, der mit der Zeit spurlos und unbetrauert verdunsten würde.“ (aus: Vladimir Zarev, Familienbrand)

  • „It’s a foolish culture that entrusts its food supply to simpletons.“ (aus: Michael Pollan, The Omnivore’s Dilemma)

  • „It’s a good thing to see that people can heal after they’ve been broken, that they can change and become something different from what they were before.“  (aus: Wiley Cash, A Land More Kind than Home)

  • „Liebe ist eine richtungslose Reise“ (aus: Kristín Marja Baldursdóttir, Die Farben der Insel)

  • „Man kann nicht ein ganzes Leben lang in der Kneipe sitzen und einander in die Augen schauen und reden. Manchmal muss man auch zusammen fernsehen.“ (aus: Lena Andersson, Widerrechtliche Inbesitznahme)

  • „Mir ist der Ort, an dem ich bin, egal, vorausgesetzt, ich kann mich in meinem Kopf ungehindert bewegen.“ (aus: Muriel Barbery, Die Eleganz des Igels)

  • „One has to remember to rejoice – especially when everything is not going quite according to plan.“ (aus: David Bezmozgis, The Free World)

  • „Strange, how the flavor of family seems like such a fixed thing when you’re young, and then, after all, it proves to  be as mutable as flour, which takes on the taste of whatever it gets mixed with.” (aus: Jim Lewis, The King is Dead)

  • „The morning was a fish in a net, glistening and wriggling at the dead black border of her consciousness…“ (aus: T.C. Boyle, Drop City)

     

    „Unvergeßlich war mir der Anblick: dies frohe Gesicht des weißhaarigen Greises da oben im Fenster, hoch schwebend über all den mürrischen, gehetzten, geschäftigen Menschen der Straße, sanft aufgehoben aus unserer wirklichen widerlichen Welt von der weißen Wolke eine gütigen Wahns.“ (Aus: Stefan Zweig, Die unsichtbare Sammlung)

     

     

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