Lesemanie

Gedankennahrung für Büchernarren


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„Jetzt präsentierte der Teufel die Rechnung“ Weltkriegs-Literatur

Heute vor 100 Jahren, am 11. November 1918, beendete der Waffenstillstand von Compiègne den Ersten Weltkrieg. Aus diesem Anlass stelle ich im Folgenden Literatur vor, die die Schrecken dieses Krieges derart eindrücklich schildert, dass man sich fragen muss, wie es sein konnte, dass dieser Krieg nicht „the war to end all wars“, das Ende aller Kriege, war.

„They wrote in the old days that it is sweet and fitting to die for one’s country. But in modern war there is nothing sweet nor fitting in your dying. You will die like a dog for no good reason.“ (Aus: Ernest Hemingway, „Notes on the Next War“)

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Ein Blick durch Kinderaugen

Aharon Appelfeld – Tzili

Tzili Kraus ist still, beinahe stumm und ihr fehlen Anmut und Intellekt, von dem ihre älteren Brüder und Schwestern reichlich erhalten haben. Die Eltern sind enttäuscht, sie fordern die Tochter auf, mehr zu lernen, doch das bringt nichts. Als der Krieg ausbricht, flieht die Familie. Tzili lassen sie da mit der Weisung, auf das Haus aufzupassen.

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Ein Suchender

Jakob Wassermann – Faber. Oder: Die verlorenen Jahre 

Der Erste Weltkrieg ist vorbei und Eugen Faber kehrt heim. Schon wenige Wochen nach seinem Dienstantritt ist er in russische Gefangenschaft geraten und nach fünfeinhalb Jahren in Sibirien und China hat er es nach Hause geschafft. Wobei – „nach Hause“ lenkt der frühere Architekt seine Schritte eine ganze Weile erst mal nicht. Er mietet ein Pensionszimmer, irrt durch die Stadt und steht schließlich bei seinem ehemaligen Hauslehrer Fleming vor der Tür, kurz darauf bei der Mutter und seiner Schwester Klara.

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