Lesemanie

Gedankennahrung für Büchernarren


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Künstlerin, Forscherin, Geschäftsfrau

Barbara Beuys – Maria Sibylla Merian. Künstlerin, Forscherin, Geschäftsfrau

Maria Sibylla Merian wird 1648 als Tochter des bekannten Verlegers und Kupferstechers Matthäus Merian in Frankfurt geboren. Als sie 1717 fast siebzigjhährig stirbt, hat sie sich einen eigenen Namen  gemacht als herausragende Malerin und Kupferstecherin, vor allem aber als Naturforscherin.

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Nach dem Tod des leiblichen Vaters wächst Maria Sibylla bei ihrer Mutter und deren zweitem Ehemann auf, dem Blumenmaler und Kunsthändler Jacob Marrel. Wie für die Zeit üblich, wird das junge Mädchen in einem Handwerk unterrichtet: Der Stiefvater erkennt früh ihr künstlerische Talent und nimmt sie in die Lehre.

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Jäger der Lüfte

J.A. Baker – The Peregrine (Der Wanderfalke)

John Alec Baker (1926-1987) beschreibt in diesem Buch, wie er einen Herbst, Winter und Frühling lang auf den Spuren von Wanderfalken Essex durchstreift. Im Herbst haben sich vier solcher Falken in der Region niedergelassen und der Autor beobachtet sie fortan jeden Tag:

„Wherever he goes, this winter, I will follow him. I will share the fear, and the exaltation, and the boredom, of the hunting lifee. I will follow him till  my predatory human shape no longer darkens in terror the shaken kaleidoscope of colour that sttains the deep fovea of his brilliant eye. My pagan head shall sink into the winter land, and there be purified.“

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Eat Food And Enjoy!

Michael Pollan – In Defense of Food. An Eater’s Manifesto (Lebens-Mittel: Eine Verteidigung gegen die industrielle Nahrung und den Diätenwahn)

Wie auch schon im Omnivoren-Dilemma, befasst sich Michael Pollan in diesem Buch mit Essen, beziehungsweise mit der Verteidigung von gutem (sprich: natürlichem) Essen, das zunehmend verdrängt wird – von Fast Food auf der einen Seite und Diät-Freaks auf der anderen Seite. Das Manifest, das Pollan hier vorlegt, lässt sich in drei Sätzen klar zusammenfassen: Eat Food. Not Too Much. Mostly Plants (Iss Essen. Nicht zu viel. Hauptsächlich Pflanzen). Das sind drei sehr klare Aussagen, die an sich wenig revolutionären Charakter haben und die einem als logisch einleuchten sollten. Und doch scheint dem nicht so zu sein, denn wenn es ums Essen geht, so Pollan, ist die heutige Gesellschaft verunsicherter als jede andere Generation vor ihr.
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