Lesemanie

Gedankennahrung für Büchernarren


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Familientreffen

Brenda Janowitz – The Dinner Party (Nicht auf Deutsch verfügbar)

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Das Buch kann hier bestellt werden.

Sylvia und Alan Gold haben drei Kinder: Sarah, Gideon und Becca. Eigentlich können sie mit allen dreien zufrieden sein, doch Sylvia ist es nicht. Sarah lebt seit Jahren „still not married“ mit ihrer Jugendliebe Joe zusammen – einem Katholiken aus einer italienischstämmigen Familie, der die Autowerkstatt des Vaters übernommen und keine Uniausbildung genossen hat. Das ist in Sylvias Augen nicht gut genug für Sarah, die eine leitende Position bei einer wichtigen Mode-Zeitschrift innehat.

Gideon hingegen ist der Goldjunge – wie sein Vater Arzt und derzeit mit Ärzte ohne Grenzen in Sri Lanka. Sylvia ist er zu weit weg und außerdem hat er ihre Hoffnung auf eine umwerfende Schwiegertochter noch nicht erfüllt.

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Von Geistern und Symphonien

Irène Némirovsky – Pariser Symphonie

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Das Buch kann hier bestellt werden.

Wer einmal im Schicksal der Familie Hardelot versunken ist, oder sich der süßen Einsamkeit hingegeben hat, der weiß, dass Irène Némirovsky tolle Romane schreibt: Man versinkt spielend leicht in ihnen und kann das Gelesene lange Zeit nicht abschütteln. Wer Pariser Symphonie gelesen hat, eine Geschichtensammlung der Autorin, die nun erstmals in deutscher Sprache vorliegt, der weiß, dass Irène Némirovsky tatsächlich auch fabelhafte Kurzgeschichten schaffen konnte. Dass es sich um eine experementierfreudige und vielseitige Schriftstellerin handelte, der wenige Seiten genügten, um einen bleibenderen Eindruck zu hinterlassen als es mancher Schriftstellermit einem großen Roman zu tun vermag.

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Geburtstagskind – Daphne du Maurier (13. Mai 1907 – 19. April 1989)

„Last night I dreamt I went to Manderley again . . . I came upon it suddenly; the approach masked by the unnatural growth of a vast shrub that spread in all directions . . . There was Manderley, our Manderley, secretive and silent as it had always been, the gray stone shining in the moonlight of my dream, the mullioned windows reflecting the green lawns and terrace. Time could not wreck the perfect symmetry of those walls, nor the site itself, a jewel in the hollow of a hand.“ (D. du Maurier, „Rebecca“)

Young_Daphne_du_MaurierDaphne du Maurier erblickt am 13. Mai 1907 als zweite von drei Töchtern das Licht der Welt. Ihr Vater, Gerald du Maurier, ist ein berühmter Schauspieler, der sich auch als Theaterintendant einen Namen macht. Ihr Großvater George, den Daphne nicht mehr kennenlernt, ist als Autor und Karrikaturist bekannt geworden. Du Maurier wächst in einem wohlhabenden Künstlerhaushalt auf; sie verbringt ihr Jugend segelnd, den europäischen Kontinent bereisend und schreibend.

Früh veröfffentlicht du Maurier ihre ersten Kurzgeschichten und Romane. 1936 erscheint Jamaica Inn. Der Roman erzählt die Geschichte der 23-jährigen Mary Yellan, die 1820 nach dem Tod ihrer Eltern zu ihrer Tante und deren Mann zieht. Die beiden betreiben das Jamaica Inn, in dem komische Dinge passieren. Das Gasthaus ist nie geöffnet und beherbergt keine Gäste…

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