Lesemanie

Gedankennahrung für Büchernarren


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Familientreffen

Brenda Janowitz – The Dinner Party (Nicht auf Deutsch verfügbar)

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Das Buch kann hier bestellt werden.

Sylvia und Alan Gold haben drei Kinder: Sarah, Gideon und Becca. Eigentlich können sie mit allen dreien zufrieden sein, doch Sylvia ist es nicht. Sarah lebt seit Jahren „still not married“ mit ihrer Jugendliebe Joe zusammen – einem Katholiken aus einer italienischstämmigen Familie, der die Autowerkstatt des Vaters übernommen und keine Uniausbildung genossen hat. Das ist in Sylvias Augen nicht gut genug für Sarah, die eine leitende Position bei einer wichtigen Mode-Zeitschrift innehat.

Gideon hingegen ist der Goldjunge – wie sein Vater Arzt und derzeit mit Ärzte ohne Grenzen in Sri Lanka. Sylvia ist er zu weit weg und außerdem hat er ihre Hoffnung auf eine umwerfende Schwiegertochter noch nicht erfüllt.

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Vater, Mutter Kind

Annette Mingels – Was alles war

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Das Buch kann hier bestellt werden.

Im Gegensatz zu Tolstois Beobachtung in Anna Karenina, sind nicht nur unglückliche Familien alle unterschiedlich, während sich jede glückliche Familie ähnelt. Es sind ja auch nicht alle Familien entweder immer glücklich oder immer unglücklich. Familien wandeln sich: Sie wachsen, sie schrumpfen, sie trennen sich und finden neu zusammen. Auch ihre Umstände ändern sich: Geld ist mal da, mal nicht, das Timing stimmt mal, und dann wieder nicht, manche Lebensphasen gestalten sich schwierriger als andere. In Was alles war nimmt Annette Mingels verschiedene Familienstrukturen unter die Lupe und wirft im Verlauf des Romans immer wieder die Frage auf, was eine Familie eigentlich ist. Was macht sie aus? Was hält sie im Innersten zusammen?

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Selbstfindungs-Sommer in Schweden

Audur Jónsdóttir – Wege, die das Leben geht

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Das Buch kann hier bestellt werden.

Seit Jahren wird Eyjas Leben vom Chaos beherrscht. Da ist die alkoholkranke Mutter mit ihren wechselnden, teils gewaltbereiten, Liebhabern, die Schwester, die mit Drogen experimentiert und da ist vor allem ihr Mann Garri. Garri kämpft mit Depressionen und Sucht, hat weder die traumatische Kindheit verarbeitet noch den Winter, in dem er nach einer schlimmen Lawine Verwandte und Freunde aus dem Schnee ausgegraben hat – Greise, Gleichaltrige und Kinder gleichermaßen. Eyjas Wohnung starrt vor Dreck, sie treibt ziellos umher, driftet von einem prekären Beschäftigungsverhältnis zum nächsten. Sie leidet unter ihrem Übergewicht und traut sich wenig zu im Leben. Eine einzige Sache treibt sie an: Der Traum vom Schreiben.

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