Lesemanie

Gedankennahrung für Büchernarren


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Die gestrandete Meerjungfrau

Mario Alberto Zambrano – Sonne, Mond und Sterne

Die elfjährige Luz wünscht sich, eine Meerjungfrau zu sein. Denn Meerjungfrauen können schwimmen wohin sie wollen, und niemand kommt ihnen zu nah. Doch Luz kann nicht schwimmen wohin sie will und sie muss es sich gefallen lassen, dass die Menschen ihr nahe kommen. Dass sie sie dazu drängen, zu erzählen was wirklich passiert ist. Aber Luz will nicht reden – nicht von ihrer Mutter, die die Familie vor einem Jahr verlassen hat, oder vom Vater, der im Gefängnis sitzt, und auch nicht von der Schwester, die auf der Intensivstation um ihr Leben kämpft.

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Auf der Suche nach neuen Namen und einem besseren Leben

NoViolet Bulawayo – We Need New Names (Wir brauchen neue Namen)

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Das englische Buch hier bestellen // Die deutsche Übersetzung hier bestellen

Die zehnjährige Darling und ihre Freunde wohnen in Paradise, einem Slum in Simbabwe. Die meiste Zeit durchstreifen sie die Umgebung und wenn der Hunger sie übermannt und zu Hause nichts zu essen ist, schleichen sie sich nach Budapest, ein wohlhabendes Viertel. In den gepflegten Vorgärten hängen dort Guaven an den Bäumen. Der elfjährigen Freundin Chipo müssen sie dabei immer ein wenig mehr helfen – sie ist schwanger und ihr wachsender Bauch stört beim Rennen und Klettern. Angaben zum Vater macht Chipo lange Zeit nicht – überhaupt spricht sie monatelang kein Wort.

Abwechslung in den Alltag bringt der monatliche Besuch der Vertreter von Hilfsorganisationen. Sie verteilen dringend benötigte Nahrung an die Erwachsenen und Spielzeug an die Kinder. Die wenigsten von ihnen sprechen die Landessprache und so beschränken sie sich darauf, Fotos zu machen:

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appelfeld

Für Fabelhafte Bücher habe ich letzte Woche mal wieder eine Gastrezension verfassen dürfen: Aharon Appelfelds Ein Mädchen nicht von dieser Welt.

Aus dem Klappentext: „Zwei jüdische Jungen werden von ihren Müttern im Wald versteckt, um sie vor der Verfolgung zu schützen. Ganz allein müssen sie lernen zu überleben. Ihnen hilft nur die Natur – und ein kleines Mädchen, das ebenfalls in großer Gefahr ist. Aharon Appelfeld hat selbst als Kind am Ende des Zweiten Weltkriegs in den ukrainischen Wäldern überlebt. Ein außergewöhnlicher Roman über Vertrauen, Mut und Freundschaft.“

Dieses Buch ist tatsächlich -nicht nur aufgrund des wunderschönen Einbands – fabelhaft.

Meine Gastrezension findet ihr hier.