Lesemanie

Gedankennahrung für Büchernarren


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Künstlerin, Forscherin, Geschäftsfrau

Barbara Beuys – Maria Sibylla Merian. Künstlerin, Forscherin, Geschäftsfrau

Maria Sibylla Merian wird 1648 als Tochter des bekannten Verlegers und Kupferstechers Matthäus Merian in Frankfurt geboren. Als sie 1717 fast siebzigjhährig stirbt, hat sie sich einen eigenen Namen  gemacht als herausragende Malerin und Kupferstecherin, vor allem aber als Naturforscherin.

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Nach dem Tod des leiblichen Vaters wächst Maria Sibylla bei ihrer Mutter und deren zweitem Ehemann auf, dem Blumenmaler und Kunsthändler Jacob Marrel. Wie für die Zeit üblich, wird das junge Mädchen in einem Handwerk unterrichtet: Der Stiefvater erkennt früh ihr künstlerische Talent und nimmt sie in die Lehre.

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Die Last der Konvention

Eduard von Keyserling – Fürstinnen

Die Fürstin von Neustatt-Birkenstein ist Witwe und Mutter dreier Töchter. Mit ihnen hat sie sich auf einen ihrer Landsitze zurückgezogen. Während der Bruder ihres verstorbenen Mannes das Fürstentum regiert, kümmert sie sich in ländlicher Abgeschiedenheit um die drei jungen Prinzessinnen und hadert ein wenig mit der kümmerlichen Witwenapanage die es ihr schwer macht, wirklich standesgemäß zu leben.

Die drei Prinzessinnen – Roxane, Eleonore und Marie – wachsen derweil heran und ihrer Bestimmung entgegen: einer standesgemäßen Heirat. Doch vor allem um Marie, die oft kränkelt und sich in Tagträumereien verliert, macht sich die Mutter Sorgen.

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„Fiktion mit biografischem Anspruch“

Arne Ulbricht – Maupassant

maupassant-cover.jpgEin Roman über Guy de Maupassant birgt eine Menge Potential. In den 1880er Jahren feiert der Schriftsteller große Erfolge; er reist viel und schreibt noch viel mehr: rund 300 Kurzgeschichten, sechs Romane und ein Gedichtband entstehen in dieser Zeit. Jedoch leidet Maupassant, der sich früh mit Syphilis infiziert hat, zunehmend unter Zuständen geistiger Verwirrung. Nach einem missglückten Selbstmordversuch 1892 stirbt Guy de Maupassant in einer Nervenheilanstalt  am 6. Juli 1893.

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