Lesemanie

Gedankennahrung für Büchernarren


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Die vier Söhne des Assen Weltschev

Vladimir Zarev: Familienbrand

Bulgarien, zu Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts: in dem kleinen, an der Donau gelegenen, Städtchen Widin segnet der alte Assen Weltschev bereits auf den ersten Seitens des Romans das Zeitliche. Vier Söhne und eine Tochter hinterlässt er:

Da ist Jordan, sein Ältester, mit Stiernacken und unbeugsamem Willen ausgestattet, der die väterliche Kneipe erbt. Glücklich ist er mit dieser Aufgabe nicht, will er doch etwas ganz Eigenes aufbauen, doch eine tiefe Melancholie, die ihn zeitweise einholt, scheint dies kaum zuzulassen.

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