Lesemanie

Gedankennahrung für Büchernarren


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Neue Welten in Trümmerhaufen

 Delphine Minoui – Die geheime Bibliothek von Daraya

Daraya, eine Vorstadt von Damaskus, wurde beinahe vier Jahre lang durch das Assad-Regime vom Rest der Welt abgeschnitten. Systematisch wurden die verbliebenen Bewohner ausgehungert und – mit nur kurzen Unterbrechungen – beinahe konstant mit allem bombardiert, was einem so in den Sinn kommen mag. 4.000 Bewohner harrten ganz zum Schluss noch aus in dieser Stadt, bis sie im August 2016 nach zähen Verhandlungen mit russischen und syrischen Militärs evakuiert wurden. Dabei wurden sie vor die Wahl gestellt, ob sie in die Stadt Idlib im Rebellengebiet oder in ein Internierungslager bei Damaskus gebracht werden wollten.

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„Jetzt präsentierte der Teufel die Rechnung“ Weltkriegs-Literatur

Heute vor 100 Jahren, am 11. November 1918, beendete der Waffenstillstand von Compiègne den Ersten Weltkrieg. Aus diesem Anlass stelle ich im Folgenden Literatur vor, die die Schrecken dieses Krieges derart eindrücklich schildert, dass man sich fragen muss, wie es sein konnte, dass dieser Krieg nicht „the war to end all wars“, das Ende aller Kriege, war.

„They wrote in the old days that it is sweet and fitting to die for one’s country. But in modern war there is nothing sweet nor fitting in your dying. You will die like a dog for no good reason.“ (Aus: Ernest Hemingway, „Notes on the Next War“)

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