Lesemanie

Gedankennahrung für Büchernarren


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Allen Lane & Penguin Books

WDB2018_Hauptlogo_orange_01Heute ist Welttag des Buches. Zur Feier des Tages werfe ich mal einen Blick auf Taschenbücher, bzw. auf Sir Allen Lane, der in den 1930er Jahren das Verlagswesen revolutioniert hat und Taschenbücher, die sich häufig in Form von Groschenromanen in der Schmuddelecke suhlten,  salonfähig gemacht hat.

2016 wurden in Deutschland  rund 28 Millionen Bücher verkauft. Dabei ist der Marktanteil von Taschenbüchern leicht gesunken; 2016 haben sie 5,5 Prozent weniger Umsatz generiert als 2015. Der Börsenverein des Deutschen Buchhandels begründet das unter anderem damit, dass die Preissensibilität der Kunden gesunken ist „sodass häufiger zum Hardcover gegriffen wird, statt auf das später erscheinende Taschenbuch zu warten“ (Dies und weitere Zahlen findet ihr auf der Webseite des Börsenvereins). Doch in den 30er Jahren (und auch in den folgenden Jahrzehnten) trugen Taschenbücher enorm zur Popularisierung von Literatur bei.

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Verschneiter Frühlingsanfang

Man könnte ja meinen, Goethe hätte mich heute Morgen an diesem Frühlingsanfang durch das Schneegestöber zur Bahn begleitet…

März (Johann Wolfgang von Goethe, 1817)

Es ist ein Schnee gefallen,
Denn es ist noch nicht Zeit,
Dass von den Blümlein allen,
Dass von den Blümlein allen
Wir werden hoch erfreut.
Der Sonnenblick betrüget
Mit mildem, falschem Schein,
Die Schwalbe selber lüget,
Die Schwalbe selber lüget,
Warum? Sie kommt allein.
Sollt ich mich einzeln freuen,
Wenn auch der Frühling nah?
Doch kommen wir zu zweien,
Doch kommen wir zu zweien,
Gleich ist der Sommer da.