Lesemanie

Gedankennahrung für Büchernarren


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Weg von Amazon

Viele Bücher-Blogs und Bücherseiten geben ihren Leserinnen und Lesern die Möglichkeit, besprochene Werke mit einem Klick zu bestellen. So kann jeder, der ein interessantes Buch entdeckt hat, dieses ohne große Umwege anschaffen. In den allermeisten Fällen führen diese Links auf Amazon, in vielen Fällen auch auf Thalia (Bei Spiegel Online kann man beispielsweise auswählen, ob eine Bestellung bei Thalia oder Amazon gewünscht ist).

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Das Bild enstand vor einigen Jahren im „Open Door Bookshop“ in Rom.

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Ritter und Prinzen, Feen und böse Zauberer

[Hörbuch] Tausend und Ein Tag. Morgenländische Erzählungen.

1704 erschien quasi der erste europäische Bestseller: Les mille et une nuit. Zu Deutsch: Tausend und Eine Nacht. Die Erzählungen wurden zwischen 1704 und 1717 von dem Franzosen Antoine Galland übersetzt und veröffentlicht und begründeten den Orientalismus in Europa. Diese Geschichten basieren auf Texten, die im neunten Jahrhundert im Auftrag des Kalifen al-Mamun zusammengetragen worden waren. Die Texte stammten aud den verschiedensten Kulturkreisen und wurden durch al-Mamuns Gelehrte bearbeitet, mit arabischen Namen und Bezeichnungen bestückt; islamisch-orthodoxe Gepflogenheiten wurden eingepflegt. In der Geschichtensammlung fanden sich  Fabeln von Aesop, Passagen aus dem indischen Pancatantram, Auszüge aus dem altpersischen Erzählzyklus Von der List und Tücke der Frauen, sowie Anleihen bei Homer.

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Während Antoine Galland an seiner Kompilation Tausend und eine Nacht arbeitete, saß ein gewisser Pétis de La Croix ebenfalls an der Übersetzung orientalischen Erzählgutes. Diese Sammlung wurde 1707 im selben Verlag veröffentlicht, der auch Tausend und eine Nacht publizierte. Vereinzelt finden sich inhaltliche Überschneidungen – so hat der Verlag drei Erzählungen aus de Le Croix‘ Sammlung in einem der späteren Bände von Gallands Werk mit aufgenommen. Um einer Verwechslulng vorzubeugen, entschied sich der Verlag, das Werk von de La Croix unter dem Titel Tausend und ein Tag zu publizieren.

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Lebenszeichen

In den letzten Monaten war es ausgesprochen ruhig hier auf diesem Blog. Das war ganz unterschiedlichen Umständen geschuldet – den letzten Promotions-Zügen, einem Job, der mich mit Haut und Haaren zu verschlingen schien, der dummen Idee, parallel noch einen zweiten Blog, der sich dem Kochen widmet, aufzubauen. Da blieb wenig Zeit zum Lesen und noch weniger Zeit zum Darüberschreiben. Vor allem aber war ganz besonders wenig Lust da und das änderte sich auch nicht, wenn der Blick auf die drohenden Rezensions-Exemplare fiel und über die Bücher glitt, die mich im letzten Jahr in diversen Buchhandlungen angelacht haben und die jetzt einsam und gelangweilt vor sich hin staubten.

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Noch zu lesende Bücher (Stand heute)…

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