Lesemanie

Gedankennahrung für Büchernarren


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Ein Schicksalsschlag folgt dem anderen

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Isabel Allende – Der japanische Liebhaber
Irina ist eine junge Moldawierin, lebt aber
bereits seit einigen Jahren in den USA. Gleich zu Beginn des Buches erfährt der Leser, dass sie schreckliche Erfahrungen gemacht haben muss und dass sie seit Jahren auf der Flucht vor etwas zu sein scheint – ob dies lediglich Erinnerungen oder eine konkrete Person/Personen sind, lässt Allende lange Zeit im Dunkeln. 
 
Zum ersten Mal so lange sie denken kann, bleibt Irina für längere Zeit an einem Ort – sie findet nämlich eine Arbeit, die ihr Spaß macht und in deren Verlauf sie zum ersten Mal freundschaftliche, teils fast familiäre, Bande knüpft, die sie dort halten. Irina arbeitet als Betreuerin in Lark House, einer Seniorenresidenz im kalifornischen Oakland. Hier verbringen zumeist alternde Hippies und Künstler ihren Lebensabend. Durch die Gänge zieht in schöner Regelmäßigkeit ein leichter Grasgeruch und diejenigen, die noch fit genug sind, malen, schreiben und inszenieren kleine Theaterstücke. 
 

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