Lesemanie

Gedankennahrung für Büchernarren


Hinterlasse einen Kommentar

Poirot im Doppelpack

Meinen Leseherbst 2016 widme ich Hercule Poirot, dem belgischen Privatdetektiv aus Agatha Christies Feder (s. hier).
Im letzten Teil dieser Serie stelle ich direkt zwei Poirot-Fälle vor: „Hallowe’en Party“ (Schneewittchen Party) und „Elephants Can Remember“ (Elefanten vergessen nicht). 

halloweenHallowe’en Party (Schneewittchen Party)

In dem idyllischen kleinen Dorf Woodleigh Common richtet Rowena Drake eine Halloween Party für die Dorfjugend aus. Nicht nur einige der Kinder helfen bei den Vorbereitungen; Ariadne Oliver, die erfolgreiche Krimi-Autorin, ist ebenfalls dabei. Stolz erzählt ihr die 13-jährige Joyce, sie habe schon einmal einen Mord gesehen. Die Umstehenden wenden sich lachend ab – Joyce ist bekannt dafür, dass sie viel erzählt und wenig auf die Wahrheit gibt. Und doch: Am Ende der Party ist Joyce tot – ertränkt in der Wanne, in der die Kinder vorher nach Äpfeln gefischt haben. Ariadne Oliver ist sicher, dass der Mord an dem Mädchen mit dem angeblich von ihr beobachteten früheren Mord zusammenhängt. Aufgelöst erscheint sie bei ihrem alten Freund Hercule Poirot und bittet ihn um Hilfe. Der erhält in Woodleigh Common nicht nur von Ariadne Oliver Unterstützung, sondern auch von dem inzwischen pensionierten Superintendent Spence, der seine Kontakte zur Polizei spielen lässt und der u.a. auch schon in dem früheren Poirot Mrs. McGinty’s Dead aufgetreten ist.

Weiterlesen


Hinterlasse einen Kommentar

Leider kein „Mord im Orientexpress“

Meinen Leseherbst 2016 widme ich Hercule Poirot, dem belgischen Privatdetektiv aus Agatha Christies Feder (s. hier).
Im vierten Teil dieser Serie stelle ich „The Mystery of the Blue Train“ vor.

Ruth Kettering ist mit dem verarmten Adeligen Derek Kettering verheiratet.the-mystery-of-the-blue-train Dessen zahlreiche Affären setzen ihr zu und sie trägt sich mit dem Gedanken, die Scheidung einzureichen. Ihr Vater, der reiche Amerikaner Rufus Van Aldin, unterstützt sie dabei: um zu verhindern, dass die Scheidung in einer Schlammschlacht ausartet, die dem Ruf seiner Tochter langfristig schaden könnte, versucht er, den ungeliebten Schwiegersohn durch eine Mischung aus Drohungen und Versprechen dazu zu bewegen, einer schnellen und diskreten Scheidung zuzustimmen. Derek ist wütend – er fühlt sich ungerecht behandelt; außerdem benötigt er das Geld seiner Frau und er fürchtet, dass der Druck seine Rechnungen zu begleichen wächst, falls eine bevorstehende Scheidung seinen Gläubigern zu Ohren kommt. Seine Geliebte, die Tänzerin Mirelle schlägt ihm – halb im Scherz – vor, seine Frau umzubringen bevor die Scheidung durch ist um so zu gewährleisten, dass er ihr Geld erbt und behalten kann.

Weiterlesen


Hinterlasse einen Kommentar

Eine glasklare Sache?

Meinen Leseherbst 2016 widme ich Hercule Poirot, dem belgischen Privatdetektiv aus Agatha Christies Feder (s. hier).
Im dritten Teil dieser Serie stelle ich „Sad Cypress“ vor („Morphium“).

cypressElinor Carlisle ist jung, sehr schön und lebt in Erwartung einer großzügigen Erbschaft durch ihre Tante ein komfortables Leben. Gefühlsaufwallungen kontrolliert sie gekonnt; insbesondere ihre stürmische Liebe für den angeheirateten Cousin Roddy unterdrückt sie nach außen hin um den jungen Mann nicht zu verschrecken. So planen die beiden, zu heiraten, aber die ganze Beziehung wirkt eher vernünftig als leidenschaftlich. In Elinors Innerem jedoch brodelt es und als sie mit Roddy ans Bett der kranken Tante eilt, weil eine anonyme Botschaft sie warnt, dass die Tochter des Pförtners zur Erbschleicherin werden könnte, erhascht der behandelnde Arzt einen feurigen Blick, mit dem Elinor die junge Mary Gerrard bedenkt als sie sich unbeobachtet wähnt. Jener Arzt, Peter Lord, ist wie vom Donner gerührt als er Elinor das erste Mal sieht und obwohl er gesehen hat, dass Elinors beherrschte Art nur Fassade ist, verfällt er ihr sofort.

Weiterlesen