Lesemanie

Gedankennahrung für Büchernarren


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„Jetzt präsentierte der Teufel die Rechnung“ Weltkriegs-Literatur

Heute vor 100 Jahren, am 11. November 1918, beendete der Waffenstillstand von Compiègne den Ersten Weltkrieg. Aus diesem Anlass stelle ich im Folgenden Literatur vor, die die Schrecken dieses Krieges derart eindrücklich schildert, dass man sich fragen muss, wie es sein konnte, dass dieser Krieg nicht „the war to end all wars“, das Ende aller Kriege, war.

„They wrote in the old days that it is sweet and fitting to die for one’s country. But in modern war there is nothing sweet nor fitting in your dying. You will die like a dog for no good reason.“ (Aus: Ernest Hemingway, „Notes on the Next War“)

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Absurde Ereignisse, blasse Charaktere

John Irving – The Fourth Hand (Die vierte Hand)

Patrick Wallingford ist ein attraktiver Fernsehreporter, der weder große Ambitionen noch einen besonders großen Intellekt zu bieten hat und der keiner sich ihm anbietenden Frau einen Korb geben kann. Seine Ehe nähert sich daher dem Ende, als er für seinen Sender nach Indien aufbricht. Dort wird Wallingford plötzlich selbst zum Objekt seiner Berichterstattung, als ein Löwe seine linke Hand frisst.

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Viele große Lügen

Caz Frear – Sweet Little Lies (noch nicht auf Deutsch erhältlich)

Cat Kinsella ist eine junge Polizistin und sie hat es nicht leicht. Ihre Chefin, die Kinsella glühend verehrt, hat der jungen Kollegin Sitzungen mit der Polizeipsychologin verordnet. Der letzte Fall, in dessen Verlauf Kinsella ein junges Mädchen von der brutal ermordeten Mutter wegtragen musste, hat Spuren hinterlassen, vor allem auch weil Kinsella die Fälle zu nahe an sich heranlässt. Auch bei dem nun anstehenden Fall kann Kinsella keinerlei Abstand wahren, weil er in ihre eigene Kindheit hineinreicht.

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